Plastische Chirurgie
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Die plastisch - ästhetische Chirurgie gibt dem Arzt Korrekturmaßnahmen an die Hand, die Form und Funktion im Sinne von Wiederherstellungschirurgie als auch von kosmetisch - ästhetischer Behandlung verbessern. Der Behandlungsschwerpunkt des Verfassers liegt in der Kopf - Hals Region.

Der Eingriff

Wie wird die Operation durchgeführt?

Ein Facelifting ist immer sehr individuell. Es richtet sich nach den gewünschten Veränderungen. Bei einer Straffung der Stirn werden die Augenbrauen angehoben und die Zornes- und Stirnfalten geglättet. Je nach dem, wo die Problemzonen Ihres Gesichts zu finden sind, können verschiedene Bereiche gestrafft werden. Im Normalfall werden Schläfen, Wangen und Hals auf einmal gestrafft, wobei zusätzlich eine Verlagerung der oberflächlichen Muskulatur vorgenommen wird. Durch diesen Eingriff in das superfizielle muskuloaponeurotische System (SMAS) wird insgesamt ein deutlich besseres Langzeitergebnis erzielt. Das Lifting einer oder mehrerer Gesichtsregionen kann durch weitere Eingriffe, wie etwa eine Lidplastik (Blepharoplastik), ergänzt werden. Bevor Sie ein Facelifting vornehmen lassen, sollten Sie sich eingehend mit Ihrem Chirurgen beraten. Sie werden ausführlich über die unterschiedlichen Methoden informiert. Gemeinsam mit dem Chirurgen wird festlegt, ob und wie die gewünschten Ergebnisse am besten erzielt werden können.


Welche Narkose wird angewendet und ist ein Klinikaufenthalt notwendig?

Der Eingriff wird in der Regel ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt. Um Ihnen die Behandlung so angenehm und sicher wie möglich zu machen, können Sie zusätzlich eine Sedierung durch meinen Anästhesisten erhalten. Sollte dies von Ihnen gewünscht sein oder der Umfang der geplanten Korrekturen dies als empfehlenswert erscheinen lassen, kann der Eingriff auch in Vollnarkose ambulant oder während eines 1-2 tägigen Klinikaufenthaltes durchgeführt werden.


Wie verläuft die Operation Gesichtsstraffung bzw. Face Lift?

Nach den üblichen Operationsvorbereitungen werden die Schnitte so gesetzt, wie Sie es zuvor mit Ihrem plastischen Chirurgen besprochen haben. Es ist übrigens nicht erforderlich, dass die Kopfbehaarung vor dem Eingriff rasiert wird. Je nach dem, welche der Operationstechniken angewendet werden soll, verlaufen die Schnitte in den Schläfenhaaren hinter dem Haaransatz. Vor dem Ohr vorbei laufen sie um das Ohrläppchen herum und enden hinter diesem. Nur bei umfangreichen Liftings muss der Schnitt bis in die Haare hinter dem Ohr geführt werden. Bei einem Stirnlifting liegt der Schnitt von Schläfe zu Schläfe unmittelbar im Haaransatz, um einer „hohen Stirn“ vorzubeugen und wird so geführt, daß später die Haare durch die Narbe wachsen und diese dadurch unkenntlich wird. Bei Herren mit "hoher Stirn" wird der Schnitt des Stirn- Brauenlifts in den Stirnfalten versteckt. Die Haut wird entlang der Schnittführung vom darunterliegenden Gewebe gelöst, damit das unter der Haut gelegene Bindegewebe, die erschlaffte mimische Muskulatur sowie abgesunkene Fettpölsterchen korrigiert werden können. Hauchdünne Fäden fixieren das abgesunkene Bindegewebe sowie die Muskulatur an ihrem ursprünglichen Platz. Nach dem Schließen der Wundränder mit versenkten auflösbaren Fäden und intrakutanen Nähten erhalten Sie zwei Drainagen und um den Kopf einen leichten Druckverband. Insgesamt dauert die Operation je nach Ausmaß ca. 1,5 bis 3 Stunden. Während dieser Zeit hat der Chirurg bildhauerische Feinarbeit zu leisten. Sein Können, seine Erfahrung und sein ästhetisches Empfinden bestimmen das Ergebnis Ihres Liftings.